VEREINSSTATUTEN 

des Vereines SPORTUNION – PURKERSDORF
(in der Fassung April 2005)

§ 1
Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

Der
Verein führt den Namen Sportunion
– Purkersdorf
.

Er
hat seinen Sitz in Purkersdorf und erstreckt seine Tätigkeit auf das
Gebiet der Gemeinde Purkersdorf
und nähere Umgebung
.

Er
gehört der österreichischen Turn- und Sportunion, Landesverband Niederösterreich, an.

§ 2
Zweck

Der
Verein bezweckt die Förderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
seiner Mitglieder durch Pflege aller Arten von Bewegung und Sport unter
Bedachtnahme auf die ethischen und kulturellen Werte des Christentums und des
österreichischen Volks­- und Brauchtums.

Er
ist ein überparteilicher, gemeinnütziger und nicht auf Gewinn ausgerichteter
Verein.

§ 3
Zweigvereine

Der
Verein ist berechtigt Zweigvereine mit eigener Rechtspersönlichkeit zu bilden. Mitglieder des Zweigvereines sind automatisch Mitglieder des
Hauptvereines.

§ 4
Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Der
Vereinszweck soll durch die nachstehend angeführten ideellen und materiellen
Mittel erreicht werden.

Als
ideelle Mittel dienen:

  1. Pflege
    von Bewegung und Sport auf allen Gebieten für alle Altersstufen;
  2. Abhaltung
    von Sportfesten,
    Wettbewerben und Meisterschaften;
  3. Veranstaltung
    von Versammlungen, Vorträgen, Kursen, Tagungen und Beschaffung
    geeigneter Bildungsmittel.

Die
erforderlichen finanziellen und materiellen Mittel sollen aufgebracht
werden durch:

  1. Beitrittsgebühren
    und Mitgliedsbeiträge;
  2. allfällige
    Einnahmen von sportlichen und anderen Veranstaltungen;
  3. Subventionen
    und Förderungen aus öffentlichen Mitteln;
  4. Erwerb,
    Errichtung, Ausgestaltung und Betrieb von Turn-
    und Sportstätten sowie Vereinslokalitäten;
  5. Führung
    einer Sportplatzkantine, deren allfälliger Gewinn wieder den
    Zwecken des Vereines zugeführt wird;
  6. Einnahmen
    aus dem Betrieb von Sportstätten;
  7. Einnahmen
    aus Werbung und von Sponsoren;
  8. Spenden,
    Vermächtnisse sowie sonstige Zuwendungen;

 

§5
Arten der Mitgliedschaft

Die
Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und
Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit
beteiligen.

Außerordentliche
Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch finanzielle
Förderungen unterstützen.

Ehrenmitglieder
sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt
werden.

§ 6
Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied
kann jede Person männlichen oder weiblichen Geschlechtes werden, die sich zu
einem freien, unabhängigen und demokratischen Österreich bekennt.

Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern
entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen
verweigert werden.

Die
Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die
Generalversammlung.

Bis
zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und
außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im. Fall eines bereits
bestellten Vorstandes durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird
erst mit Entstehung des Vereines wirksam. Wird ein Vorstand
erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive)
Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die
Gründer des Vereins.

§ 7
Beendigung der Mitgliedschaft

Die
Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch
freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

Die
Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz
dreimaliger Mahnung länger als ein Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge
im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen
Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der
Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden (eine
Berufung an die Generalversammlung ist möglich).

Die
Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus denselben Gründen wie bei einem Ausschluss
eines Mitgliedes von der General­versammlung über Antrag des
Vorstandes beschlossen werden.

§ 8
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die
Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen
und Einrichtungen des Vereines zu den jeweils vom Vorstand
festgelegten Bedingungen zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der
Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den
Ehrenmitgliedern zu.

Die
Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines
nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der
Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und
die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der
Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe und die
außerordentlichen Mitglieder sind zur Zahlung der mit dem Vorstand vereinbarten
Beitragssumme verpflichtet.

§ 9
Vereinsorgane

  1. Organe des Vereines sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.
  2. Eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung kann die Tätigkeit
    der einzelnen Organe sowie nicht näher in den Statuten erläuterte Funktionen- und Zeichnungsberechtigungen regeln.

§ 10
Die Generalversammlung

Die
ordentliche Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung gemäß
Vereinsgesetz 2002 und findet alle zwei Jahre statt. Eine außerordentliche
Generalversammlung muss einberufen
werden auf Beschluss des
Vorstandes oder wenn es ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder oder die
Rechnungsprüfer schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes
verlangen.

Sowohl
zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen
Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 14 Tage vor dem Termin
schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe
der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Anträge zur Tagesordnung der Generalversammlung sind mindestens sieben Tage
vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

Gültige
Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

Bei
der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.
Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes
Mitglied hat eine Stimme (Minderjährige können durch die gesetzlichen
Vertreter vertreten werden).

Die
Generalversammlung ist bei Anwesenheit von einem Drittel der ordentlichen
Mitglieder beschlussfähig. Ist
die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung eine halbe Stunde
später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der
Erschienenen beschlussfähig ist.

Die
Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung
erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit.
Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert werden soll, bedürfen
jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen
Stimmen.

Bei
Statutenänderungen ist außerdem die Zustimmung der Sportunion Niederösterreich,
erforderlich.

Den
Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung
sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren
älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 11
Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der
Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. Entgegennahme
    und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses der
    amtsführenden Funktionäre;
  2. Entgegennahme
    des Berichtes der Rechnungsprüfer;
  3. Wahl
    der Mitglieder des Vorstandes und der
    Rechnungsprüfer;
  4. Festsetzung
    der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche Mitglieder;
  5. Verleihung
    und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
  6. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
  7. Beratung
    und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung
    stehende Fragen;
  8. Entscheidungen
    über Berufungen gegen Mitgliedsausschlüsse;

§ 12
Der Vorstand

Der
Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Schriftführer,
dem Finanzreferenten, den jeweiligen Sektionsleitern, dem Kulturreferenten, dem
Jugendreferenten und deren Stellvertretern, und bis zu 4 Beiräten.

Der
Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden
eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein
anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in
der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

Fällt
der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf
unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder
Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche
Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten
Auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines
Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine
außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

Die
Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene
Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

Der
Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung
vom Vizepräsidenten, schriftlich oder mündlich
einberufen.

Der
Vorstand ist beschlussfähig,
wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von
ihnen anwesend ist. Der Vorstand fasst
seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Den Vorsitz führt der
Präsident, bei Verhinderung der Vizepräsident. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten
anwesenden Vorstandsmitglied.

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines
Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt.

Die
Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner
Mitglieder entheben.

Die
Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren
Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des
Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der
Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers
wirksam.

§13
Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem
Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das „Leitungsorgan“
im Sinne des VG 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten
einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen
Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

  1. Erstellung
    des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
  2. Vorbereitung
    der Generalversammlung;
  3. Einberufung
    der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlungen;
  4. Verwaltung
    des Vereinsvermögens;
  5. Aufnahme,
    Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern;
  6. Aufnahme
    und Kündigung von Angestellten des Vereines;
  7. Erfüllung
    der Aufgaben im Sinne von § 4;
  8. Veranlassung
    und Genehmigung von Fachausschüssen, die zur Unterstützung des
    Vorstandes gebildet werden können.

§ 14
Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Der
Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereines. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und
dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im
Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die
in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen,
unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen
jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Der
Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der
Generalversammlung und der Vorstandssitzungen sowie des Schriftverkehrs des
Vereines.

Der
Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines
verantwortlich.

Schriftliche
Ausfertigungen und
Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein
verpflichtende Urkunden, sind
vom Präsidenten und vom Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Präsidenten und
vom Finanzreferenten gemeinsam zu unterfertigen.

Die
jeweiligen Sektionsleiter haben die spartenspezifischen (Fachsparten) Belange des Vereines wahrzunehmen.

Der
Kulturreferent ist für die kulturellen Veranstaltungen des Vereines verantwortlich.

Der
Jugendreferent ist für die Jugendarbeit, insbesondere für die Betätigung
außerhalb der Fachsparten, zuständig.

Im
Falle der Verhinderung treten an die Stelle der Funktionäre ihre
Stellvertreter.

Die
genauen Aufgabengebiete der Referenten, Sektionsleiter und eines allfällig vom Vorstand bestellten Vereinssekretärs, Geschäftsführers,
Managers u.dgl. kann in der Geschäftsordnung geregelt werden.

§ 15
Die Rechnungsprüfer

Die
zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die
Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer
dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen
Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

Den
Rechnungsprüfern obliegt die laufende
Geschäftskontrolle sowie die Überprüfung des Rechnungsabschlusses und die
statutengemäße Verwendung der finanziellen Mittel. Sie
haben dem Vorstand und der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung
zu berichten.

Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die
Bestimmungen für Vorstandsmitglieder (§ 12 Abs.
8-10) sinngemäß.

§ 16
Das Schiedsgericht

In
allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das
Schiedsgericht. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“
im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ein Schiedsgericht nach den §§ 577
ZPO kann eingerichtet werden.

Das
Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es
wird derart gebildet, dass
jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand
zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit
Stimmenmehrheit eine fünfte Person zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei
Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Das
Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner
Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen
und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 17
Datenschutz

Die
Bestimmungen über den Datenschutz sind streng
einzuhalten. Jedes Mitglied gibt aber durch seinen
Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung, dass
seine personenbezogenen Daten, insbesondere Name, Geburtsdatum, Beruf, Funktion
im Verein und im Landes- oder Bundesverband, seine für das Vereinswesen
Bedeutung habende Ausbildung, seine sportlichen Erfolge
und seine fachliche und organisatorische Ausbildung mittels Datenverarbeitung erfasst werden und innerhalb des Vereins, verarbeitet
und weitergegeben werden,
insbesondere für die Information, Führung der Buchhaltung,
Zustellung von Informationsmaterial aller Art.

§ 18
Verhältnis zu den Zweigvereinen

Der
Hauptverein ist berechtigt, in die Vorstände der Zweigvereine jeweils ein
Mitglied seines Vorstandes mit Sitz und Stimme zu entsenden.

Die
Zweigvereine sind verpflichtet, pro Mitglied einen im beiderseitigen
Einvernehmen festzusetzenden Geldbetrag abzuführen.

Die
Statuten eines Zweigvereines dürfen neben der Zustimmung der Sportunion
Niederösterreich nur mit Zustimmung des Hauptvereines
geändert werden.

§ 19
Auflösung des Vereines

Die
freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck
einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit
Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Diese
Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die
Auflösung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser nach
Abdeckung der Passiva das verbleibende Vereinsvermögen
zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll der „SPORTUNION
Niederösterreich“, zufallen. Sollte dies aus irgendeinem
Grund unmöglich sein, so ist es auf jeden Fall wiederum gemeinnützigen
sportlichen Zwecken zuzuführen. Dies trifft auch bei Wegfall des begünstigten Vereinszweckes zu.

Vorliegende Statuten
werden zustimmend zur Kenntnis genommen.

St. Pölten, 11. April 2005 (VG 2002)

im Original gezeichnet durch

Friedrich Manseder
Landesgeschäftsführer